Tag 1.1: Ankunft in Reikdorf (Uberstreik)

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Wochenlang bin ich nun schon unterwegs, aber was mir heute passiert ist möchte ich etwas detaillierter niederschreiben um Später meine Schlüsse daraus ziehen zu können.

:Es war ein milder Spätsommerabend und ich erreichte das kleinen Dörfchen namens Reikdorf (Uberstreik), abgekämpft vom langen Tag und der Suche nach den seltensten Kräutern die die „Alte Welt“ zu bieten hat, beschloss ich in die kleine Taverne „Zum mächtigen Adler“ einzukehren.

Die Taverne war gut besucht, das Meiste spielte sich jedoch am Ausschank ab, was es mir ermöglichte einen kleinen Tisch, der eigentlich für vier Personen ausgelegt war, in der dunkelsten Ecke der Wirtsstube, für mich allein einnehmen zu können. Fast schon automatisch packte ich mein altes Kochbuch, das mir mein einstiger Lehrmeister auf seinem Sterbebett anvertraute, auf den Tisch und studierte die meist als Fußnoten versehenen Notizen meines ehemaligen Meisters. In den Notizen finde ich oft Hinweise auf Fundorte von besonderen Kräutern oder die Ergänzung von weiteren Zutaten die den Speisen magische Wirkungen zu geben scheinen.

„Die Begebenheiten die zum Tod meines Meisters führten und mir dieses besondere Buch in die Hände spielten ist eine andere und längere Geschichte weshalb ich mich wieder auf die Szenerie vor mir konzentrieren sollte.“

Es war bereits zu vorgerückter Stunde, die Sonne ging bereits unter, als ich einen in rot gekleideten Zauberlehrling erblickte der etwas verschlafen die Treppe herunter stapfte. Ich fragte mich ob er den ganzen Tag verschlafen habe und was ihn in dieses kleine Dorf und genauer was ihn in diese Taverne verschlagen hatte. Zauberer sind den Gemeinen schon bekannt, aber meist nur vom Hören-Sagen und die wenigsten bekommen je einen zu sehen. Mit einer geschickten Handbewegung orderte er bei dem Wirt eine Tagessuppe und dazu etwas Brot, was ihm die Schankmaid auch umgehend und ohne dafür Kupfer zu verlangen vorsetzte.

Gesättigt von der Szenerie wollte ich mich gerade wieder auf mein Buch konzentrieren als einige Gäste an der Bar zu tuscheln begannen und in die Richtung der Eingangstür blickten. Da ich von Natur aus eine der neugierigsten Personen unter der weiten Sonne bin drehte ich mich unauffällig um, um zu Erfahren wer die Aufmerksamkeit der Bauern auf sich zog.

Ein Zwerg, gekleidet in einer dunklen Robe, die Kapuze fast bis über die Augen, betrat die Taverne. Misstrauisch beäugte ich den Gesellen wie er sich einen Weg Richtung Ausschank bahnte. Es war schon beinahe zu auffällig wie versuchte sich unter das gemeine Volk zu mischen um nicht weiter aufzufallen.                                                                                                         Als er sein Getränk orderte verlor ich auch schon das Interesse und hoffte jetzt endlich die Schriften meines Meisters studieren zu können, immerhin sollte sich in dieser Region eine der Zutaten befinden die ich für ein experimentelles Rezept benötigte.

Mein Finger fuhr gerade über eine Zeichnung einer Pflanze dessen Merkmal eine blaue Wurzel sein sollte, leider waren die Beschreibungen zur Blüte mehr als vage, was es mir erschwerte ein eindeutiges Bild in meinem Kopf zu ersinnen als ich plötzlich aus meinen Gedanken gerissen wurde. Ein einfältiger Handwerker hatte mich übersehen und wollte sich auf mich setzen, da er davon ausginge, dass alle Plätze an diesem Tisch frei sein.

Ich schrie auf und Fragte den Gesellen mehr forsch als freundlich ob er denn keine Augen im Kopf hätt und wollte wissen warum er sich ausgerechnet auf mich anstatt auf einen freien Platz setzen müsse. Erschrocken springt der Handwerker auf und entschuldigte sich und versicherte das er dies nicht mit Absicht tat.

Nachdem ich ihm erklären musste das es sich bei mir nicht um ein Kind sondern um einen Halbling handele und ich sehr wohl ein Recht hatte diese Taverne aufzusuchen lud er mich auf ein Bier um sich für sein Versehen zu entschuldigen.:

… wird fortgesetzt im Beitrag „Tag 1.2 Unerwartete Gesellschaft!“

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